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Schon zwanzig Jahre her und dennoch... 11.03.2008
Hallo alle zusammen,

mein Vater ist nun schon seit zwanzig Jahren tot. Er ist an Krebs gestorben, als ich 15 war. Es ist lange her und im großen und ganzen habe ich (u.a. damals mit Hilfe von T herapeuten) einen Weg gefunden, diesen Schmerz und Verlust irgendwie in mein Leben zu integrieren. Die Liebe meines Vaters, sein Verständnis für mich, seine Güte... all das ist mir geblieben.

Was mir aber auch geblieben ist, ist die Angst. Angst davor, noch mal jemanden, den ich so sehr liebe, zu verlieren. Ich weiß, ich könnte das nicht noch einmal überleben. Diese Angst begleitet mich jeden Tag - dabei habe ich wirklich alles, was man zu einem glücklichen, unbeschwerten Leben braucht. Ich habe einen liebevollen Ehemann und zwei ganz bezaubernde Kinder - und all das scheint mir zu perfekt, als dass es mir bleiben könnte! Während ich als Kind stets dachte, dass meiner Familie niemals etwas zustoßen könnte, lebe ich seit dem Tod meines Vaters mit der ständigen Vorstellung, dass alles, was mein Leben lebens- und liebenswert macht, fragil und endlich ist.

Dabei möchte ich mein Leben mit meinem Mann und meinen Kindern doch einfach nur genießen. Jeden Augenblick, ganz intensiv! Gerade weil ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man seine Kinder bis ins hohe Alter heranwachsen sieht.

Geht es hier jemandem ähnlich?

Liebe Grüße,
Frauke

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Hauptbeitrag:
Schon zwanzig Jahre her und dennoch... 11.03.2008
Hallo alle zusammen,

mein Vater ist nun schon seit zwanzig Jahren tot. Er ist an Krebs gestorben, als ich 15 war. Es ist lange her und im großen und ganzen habe ich (u.a. damals mit Hilfe von T herapeuten) einen Weg gefunden, diesen Schmerz und Verlust irgendwie in mein Leben zu integrieren. Die Liebe meines Vaters, sein Verständnis für mich, seine Güte... all das ist mir geblieben.

Was mir aber auch geblieben ist, ist die Angst. Angst davor, noch mal jemanden, den ich so sehr liebe, zu verlieren. Ich weiß, ich könnte das nicht noch einmal überleben. Diese Angst begleitet mich jeden Tag - dabei habe ich wirklich alles, was man zu einem glücklichen, unbeschwerten Leben braucht. Ich habe einen liebevollen Ehemann und zwei ganz bezaubernde Kinder - und all das scheint mir zu perfekt, als dass es mir bleiben könnte! Während ich als Kind stets dachte, dass meiner Familie niemals etwas zustoßen könnte, lebe ich seit dem Tod meines Vaters mit der ständigen Vorstellung, dass alles, was mein Leben lebens- und liebenswert macht, fragil und endlich ist.

Dabei möchte ich mein Leben mit meinem Mann und meinen Kindern doch einfach nur genießen. Jeden Augenblick, ganz intensiv! Gerade weil ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man seine Kinder bis ins hohe Alter heranwachsen sieht.

Geht es hier jemandem ähnlich?

Liebe Grüße,
Frauke




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